
Übersicht
- Was ist Selbstliebe eigentlich?
- Warum ist Selbstliebe so wichtig?
- Wie du Selbstliebe aufbaust und aufrecht erhältst
- Wie du deine Selbstliebe auf deine Kinder überträgst
1. Was ist Selbstliebe eigentlich?
Der Begriff „Self Love“ ist mittlerweile in aller Munde.
Selbstliebe ist nun kein Schimpfwort mehr und sie zu empfinden ist kein Zeichen von Schwäche. Selbstliebe ist eine Notwendigkeit und das Wissen, dass wir das Recht haben sie zu empfinden, ist ein echter Lichtblick.
Viele von uns verbringen unsere Tage damit, unseren Kindern und Partnern zu „dienen“ und zu versuchen, alles für sie zu tun.
Es ist sehr schwierig, eine Balance zwischen Mama-Sein und Selbstliebe zu finden.
Körper, Geist und Seele sind das, was uns als Menschen ausmacht. Alle drei sind gleich wichtig. Egal, ob es um unsere Gesundheit, unsere Beziehungen, unsere finanziellen Möglichkeiten oder unsere Selbstachtung geht.
Wir wollen alle drei Bereiche vorwärtskommen sehen.
2. Warum ist Selbstliebe so wichtig?
Selbstliebe ist ein wichtiger Teil dieses Prozesses. Sie ist wichtig, damit du mit deinen Beziehungen, deiner Gesundheit und deinen Finanzen umgehen kannst.
Sie ist eines der wichtigsten Geschenke, die wir uns selbst jemals geben können. Selbstliebe, Bindungsfähigkeit und Selbstwertgefühl.
Das sind die drei Faktoren, welche das Klima in einer Familie beeinflussen.
Wenn wir die Selbstliebe in unserem Leben bewahren, dann nehmen wir die Fähigkeiten mit, die wir für die Liebe brauchen, um unsere Körper und unsere Seelen zu heilen, den Frieden zu bewahren und unsere Familien zu schützen.
Ebenso ist sie wichtig für die Leistungsfähigkeit einer Mutter, wichtig für die Wahrnehmung von äußeren Reizen und wichtig für die Arbeit am Bindungsverhältnis mit dem Kind.
Die überwiegende Mehrheit der Frauen in unserer Gesellschaft reagiert sehr angespannt gegenüber äußeren Reizen, was einen ernsthaften Einfluss auf die Gesundheit hat.
3. Wie du Selbstliebe aufbaust und aufrecht erhältst
Selbstliebe aufzubauen ist ein Prozess, bei dem man sich selbst mit seinen eigenen Werten und Erwartungen zum Erfolg begleitet. Viele Menschen fühlen sich deprimiert, wenn sie zum Beispiel an ihre Erfolge denken, da sie nicht den Erwartungen anderer Menschen standhalten. Selbstliebe hilft mit, sich selbst mit seinen Erfolgen zu belohnen.
Besonders für Mütter ist es nicht leicht Selbstliebe aufzubauen, denn das Leben einer Mutter kann einsam, anstrengend, frustrierend und oft von Stress geprägt sein. Es ist oft schwierig, sich selbst zu akzeptieren, wenn man nicht alles unter Kontrolle hat.
Die folgende Liste von Übungen kann dir helfen, dich selbst zu lieben, Selbstliebe aufzubauen und diese Selbstliebe zu festigen.
1 Fühle und erkenne deine Ge-Fühle
Zu aller erst darfst du dir deinen Gefühlen bewusst werden.
Am besten geht das in einer Meditation oder mithilfe eines Journals.
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2 Bewerte deine Gefühle nicht
Beim Beobachten ist es besonders wichtig, dass du deine Gefühle vollkommen wertfrei siehst. Sie sind einfach da. Nur so erlaubst du deinen Gefühlen, dass sich alle zeigen.
3 Akzeptiere deine Gefühle
Nun darfst du deine Gefühle in all ihren Facetten akzeptieren.
Sowohl die guten, als auch die schlechten.
Es ist völlig okay, wenn man wütend ist, sich traurig oder erschöpft fühlt.
4 Gedanken erkennen, sortieren, negative stoppen
Beobachte dich in deinem Alltag. Wann kommen welche Gedanken und Gefühle in welchem Zusammenhang auf?
Besonders die negativen Gedanken.
Wenn du sie erkennst, lernst du sie auch zu stoppen.
5 Kümmere dich um deinen Körper
Zeige deinem Körper Zuneigung.
Kümmere dich um ihn und hör auf die Signale, die er dir sendet.
Mach dir bewusst, dass dein Körper das einzige Zuhause ist, in dem du dein Leben lang wohnen wirst. Also sei gut zu ihm.
4. Wie du deine Selbstliebe auf deine Kinder überträgst
Liebst du deine Kinder? Natürlich tust du das. Aber wie viel mehr wirst du deine Kinder lieben, wenn du dich selbst liebst?
Kinder haben ein feines Gespür dafür, was mit dir los ist.
Sie nehmen dein Verhalten wahr und spiegeln es auf ihr eigenes Verhalten. Wie sie sich benehmen, spielen, essen, lesen, sprechen, lachen, atmen und leben.
Eine Mutter, die sich selbst liebt, strahlt das auch auf ihre Kinder aus.
Deine Kinder lernen von dir, wenn du ihnen also Selbstliebe vorlebst, werden sie es automatisch in ihr Leben integrieren.
Einige der Reflexionsübungen können bereits mit den Kleinsten in den Alltag übernommen werden.
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